Husten
Husten ist ein lebenswichtiger Schutzreflex, der hilft unsere Atemwege zu befreien, wenn Fremdkörper (wie Staub, Rauch oder Nahrungsbestandteile) fälschlicherweise in die Luftröhre gelangt sind.
Kurz und knapp
- Husten dient dazu, die Atemwege von Schleim und Fremdstoffen zu befreien.
- Er kann trocken oder mit Auswurf auftreten.
- Bei Erkältungen ist Husten ein häufiges Begleitsymptom.
- Die Beschwerden verschwinden meist mit dem Abklingen des Infekts.
Wenn bei einer Erkältung die Entzündung bis in die Bronchien hinunterreicht, kann sich ein Husten entwickeln, der bei rund 40% der Erkältungen auftritt. Dieser Husten ist zu Beginn meist eher trocken und wandelt sich im Laufe mehrerer Tage in einen verschleimten Husten. Mit dem Schleim können zerstörte Epithelzellen und abgestorbene Immunzellen abgehustet werden.
Husten kann allerdings auch sehr störend sein, etwa wenn er vor allem nachts im Liegen auftritt und man nicht schlafen kann. Erkältungsmittel, die Hustenblocker wie Dextromethorphan enthalten, können hemmend auf das Hustenzentrum im Gehirn wirken. Dadurch verringern sie die Häufigkeit und Intensität des Hustens und helfen so, besser zur Ruhe zu kommen.



