Bild: Zitronen

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist lebenswichtig. Früher starben viele Seeleute an der Vitamin-C-Mangelkrankheit Skorbut – heute sorgen bewusste Ernährung und bei erhöhtem Bedarf auch Vitamin-C-Präparate für eine gute Versorgung. 

Vitamin C ist eine organische Verbindung, die chemisch L-(+)-Ascorbinsäure oder einfach Ascorbinsäure heißt. Steht dem Körper über einen längeren Zeitraum nicht genügend Vitamin C zur Verfügung, dann treten innerhalb mehrerer Monate Mangelerscheinungen auf, die in ihrem Endstadium als Skorbut bezeichnet werden. Bis ins 18. Jahrhundert war Skorbut die häufigste Todesursache auf Seereisen. Symptome von Skorbut können z. B. Müdigkeit, Muskelschmerzen, spontane Blutungen am Zahnfleisch, verzögerte Wundheilung oder fehlende Immunabwehr sein.

Der englische Schiffsarzt James Lind stellt schließlich im 18. Jahrhundert fest, dass das Fehlen eines Stoffes in der Nahrung für Skorbut verantwortlich ist und dass Orangen und Zitronen wirksam sind, um Skorbut vorzubeugen und zu behandeln. 1921 gab der Biochemiker Sylvester Zilva einer Mischung von aus Zitronensaft isolierten Substanzen, die in der Lage war, Skorbut zu heilen, die Bezeichnung Vitamin C.

Höchste Auszeichnung für die Entdeckung von Vitamin C


Im Jahre 1927 gelang es dem ungarischen Wissenschaftler Szent-Györgyi schließlich, Vitamin C aus der Nebennierenrinde zu isolieren. 1934 wurde Vitamin C von Haworth erstmals synthetisch hergestellt und 1937 erhielten Szent-Györgyi und Haworth Nobelpreise für ihre Arbeiten.


Hohe Auszeichnung für Vitamin C:

Haworth erhielt 1937 für seine Forschungen am Vitamin C den Nobelpreis für Chemie, Szent Györgyi den für Medizin.

Zwischen 1940 und 1980 wurden die Wirkungsweise von Vitamin C und viele Funktionen des Vitamin C im Körper entschlüsselt: die Beteiligung von Vitamin C an der Wundheilung, die Beteiligung an der Immunantwort des Körpers und schließlich die Entdeckung der Wirkung von Vitamin C als „Radikalfänger“ – Antioxidationsmittel, das freie Radikale im Körper abfangen kann und so die Zellen schützt. 

Vitamin C mit Langzeitwirkung


Schon seit den 1930er-Jahren kann Vitamin C synthetisch hergestellt werden.1984 kommt mit der Marke Cetebe® schließlich das erste hochdosierte Vitamin C-Produkt mit Langzeitwirkung auf den Markt, das den Körper für mehrere Stunden mit Vitamin C versorgt.

Vitamin C schützt uns vor freien Radikalen, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen, hilft den weißen Blutkörperchen, sich in Richtung der Erreger zu bewegen und schützt die Membranen der Immunzellen.

Vitamin C hat im Organismus zahlreiche Funktionen, viele haben mit seiner Fähigkeit zu tun, freie Radikale abzufangen, die in unserem Körper ständig Zellen und Gewebe angreifen. Freie Radikale schädigen Zellen, die dann absterben oder mutieren können. Zelltrümmer und entartete Zellen müssen vom Immunsystem beseitigt werden.

Im Immunsystem kommen neben dieser allgemeinen Schutzfunktion weitere Funktionen dazu. Um Erreger aufzuspüren und unschädlich zu machen, benötigen die Leukozyten des Immunsystems Vitamin C. Vitamin C hilft den weißen Blutkörperchen, sich in Richtung der Erreger zu bewegen (Chemotaxis) und schützt die Membranen der Immunzellen. Viele wissenschaftliche Studien belegen diesen wichtigen Zusammenhang im Detail.

1984

Markteinführung des ersten hochdosierten Vitamin C-Produktes

1975-79

Entdeckung der Wirkung von Vitamin C als Radikalfänger

1970

Vitamin C erhält weltweites Interesse

1937

Nobelpreis für die Forschung im Bereich Ascorbinsäure

1933

Vitamin C erhält den Namen Ascorbinsäure

1928

Erste Isolierung von Vitamin C

1747

Entdeckung der Ursache von Skorbut

etwa 1550-400 v. Chr.

Erste Aufzeichnung der Symptome von Skorbut


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