In der Regel schränkt Sie eine typische Erkältung rund eine Woche lang ein, in Einzelfällen allerdings auch länger. Dabei sind Halsschmerzen in den meisten Fällen das erste Anzeichen einer Erkältung. Meist kratzt und schmerzt es im Hals und es kann zu Entzündungsreaktionen kommen. Damit die in den Organismus eingedrungenen Viren sich nicht vermehren, lässt das körpereigene Immunsystem die Schleimhäute Sekret produzieren, um die Eindringlinge wieder auszuschwemmen. Dies macht sich in Form von Schnupfen bemerkbar. Darüber hinaus zeigt der Körper in Form von Fieber an, dass das Immunsystem "auf Hochtouren" läuft. Begleitend können Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. Alle diese Erkältungssymptome werden nicht durch die Viren selbst ausgelöst, sondern sind größtenteils Folge der Entzündungsreaktion des Immunsystems. Die Symptome können also grundsätzlich nicht verhindert, ihr Verlauf kann jedoch deutlich gemildert werden.
Die folgende Tabelle zeigt Immunreaktionen und die daraus resultierenden Erkältungssymptome:
| Immunreaktion | Symptom |
|---|---|
| Anhäufung von weißen Blutkörperchen | Verdickung und Verfärbung des Sekrets |
| Anschwellen der Nasenschleimhäute | Verstopfte Nase |
| Durch die verstopfte Nase ist der Luftstrom durch die Nase reduziert | Vermindertes Geruchs- und Geschmacksempfinden |
| Entzündung im Hals- und Rachenraum | Halskratzen und Halsschmerzen |
| Entzündung im Bereich der Bronchien | Husten |