Bewegung tut gut - Gezielte An- und Entspannung

Bewegung tut gut - Gezielte An- und Entspannung

In Bewegung zu bleiben ist ein Schlüsselfaktor für die Stärkung des Immunsystems sowie zum Stressabbau. Denn Bewegung fördert nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern auch Ihre Gesundheit.

Der Anfang ist bereits gemacht, wenn Sie in Ihren Tagesablauf bewusst Bewegung einplanen: Nehmen Sie beispielsweise die Treppe statt des Aufzugs oder steigen Sie eine Bushaltestelle früher aus und laufen Sie den restlichen Weg. Ob Joggen, Schwimmen oder Radfahren, Sport sollte Spaß machen und keine lästige Pflicht sein. Schließlich bezwecken Sie damit Stress abzubauen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Besonders wirkungsvoll sind dafür kombinierte Entspannungs- und Bewegungsübungen wie diese zum Beispiel beim Yoga praktiziert werden. Yoga wurde vor Tausenden von Jahren als spirituelle Übung in Indien entwickelt, woraus später verschiedene Formen entstanden. Das bekannteste und am häufigsten praktizierte ist das sogenannte Hatha-Yoga. Durch bestimmte Körperstellungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayamas) sollen Körper und Geist in Einklang gebracht werden. Über die so erreichte Tiefenentspannung soll das Immunsystem gestärkt, Schmerzen gelindert und auf das Nervensystem positiv Einfluss genommen werden. Die geschmeidigen Übungen dehnen und stärken die gesamte Körpermuskulatur. Dadurch werden Verspannungen gelöst und die Körperhaltung und das Körperbewusstsein allgemein verbessert.

Zu wenig Bewegung ist vor allem auch im Arbeitsalltag ein Thema. Nach stundenlanger Arbeit an Computer und Telefon sind Verspannungen der Nackenmuskulatur und daraus resultierende Spannungskopfschmerzen häufig die Folge.

Um dem entgegen zu wirken, helfen am besten ein paar Nackenlockerungsübungen, die nur wenige Minuten dauern und dennoch sehr effektiv sind.

  • Ziehen Sie im Sitzen oder Stehen die Schultern zehnmal Richtung Ohren und entspannen Sie dann wieder. Dadurch werden die Nackenmuskeln angeregt und gut durchblutet.
  • Atmen Sie anschließend tief ein und aus. Beim Ausatmen drücken Sie die oberen Rippen sanft mit der Hand nach innen. Gleichzeitig drehen Sie den Kopf zur Seite und versuchen Sie dabei schräg über die Schulter zu schauen. Pro Seite sollte diese Übung dreimal ausgeführt werden.
  • Eine weitere Übung dient der Dehnung der hinteren, kurzen Nackenmuskeln. Falten Sie die Hände hinter dem Kopf. Die kleinen Finger liegen unter dem Hinterkopf am Nacken auf. Nun das Kinn nach hinten schieben, während die Hände Widerstand leisten. Wiederholen Sie die Übung fünfmal.

Versuchen Sie also immer in Ihrem Alltag bewusst Pausen zur Entspannung einzulegen. Unterbrechen Sie für kurze Zeit ihren Tagesablauf und lehnen Sie sich zurück. Denken Sie an etwas Schönes, z. B. den letzten Urlaub und atmen Sie konzentriert tief ein und aus.
Übrigens: ein 20 minütiges Nickerchen am frühen Nachmittag kann wahre Wunder vollbringen. Sie fühlen sich danach garantiert erholter und konzentrierter.

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