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1550 - 400 v. Chr.:
Erste Aufzeichnungen der Symptome von
Skorbut
Bereits im umfangreichsten medizinischen Papyrus des Alten Ägyptens,
dem Papyrus Ebers von 1550 v. Christus, und in den Aufzeichnungen von
Hippokrates (460-370 v. Chr.), dem Begründer der Medizin, werden die
Symptome der Mangelkrankheit Skorbut beschrieben. Bis ins 18.
Jahrhundert war Skorbut die häufigste Todesursache auf Seereisen.
Symptome von Skorbut können z. B. Müdigkeit, Muskelschmerzen, spontane
Blutungen am Zahnfleisch, verzögerte Wundheilung oder fehlende
Immunabwehr sein.
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1747:
Entdeckung der Ursache von Skorbut
Der englische Schiffsarzt James Lind stellt fest, dass das Fehlen eines
Stoffes in der Nahrung für Skorbut verantwortlich ist und dass Orangen
und Zitronen am wirksamsten sind, um Skorbut vorzubeugen und zu
behandeln. So verschreibt er der Mannschaft Orangen und Zitronen gegen
Skorbut. Erst 1921 gab der Biochemiker Sylvester Zilva einer Mischung
von aus Zitronensaft isolierten Substanzen, die in der Lage war,
Skorbut zu heilen, die Bezeichnung Vitamin C.
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1926:
Erste Isolierung von Vitamin C
Szent-Györgyi gelingt durch Kristallisationsversuche die erste
Isolierung von Vitamin C aus Paprika und Kohl.
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1933:
Vitamin C erhält den Namen Ascorbinsäure
Szent-Györgyi und Haworth bezeichnen die Substanz, deren Fehlen in der Nahrung für
die Mangelkrankheit Skorbut verantwortlich ist, als Ascorbinsäure. Die
Bezeichnung Skorbut wurde von dem englischen Begriff "scorby"
abgeleitet. 1934 stellte Szent-Györgyi fest, dass diese identisch mit
der 1913 entdeckten L-Ascorbinsäure ist. Ebenfalls 1934 gelang Walter
Haworth und Tadeus Reichstein erstmalig die Synthese künstlicher
L-Ascorbinsäure aus Glucose.
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1937:
Nobelpreis für die Forschungen im Bereich Ascorbinsäure
Haworth erhielt 1937 für seine Forschungen am Vitamin C den Nobelpreis
für Chemie, Szent Györgyi den für Medizin.
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1940:
Entdeckung, dass Vitamin C die Wundheilung unterstützt
In einem Selbstversuch zeigt Crandon die Beteiligung von Vitamin C an
der Wundheilung. Bei Mangel an Vitamin C kommt es zur Erhöhung der
Kapillarpermeabilität sowie Herabsetzung von Kapillarneubildung und
Wundregeneration, was insofern besonders relevant ist, als bei großem
Blutverlust der Vitamin C-Gehalt insbesondere im Blut stark absinken
kann.
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1970:
Vitamin C erhält weltweites Interesse
Der Nobelpreisträger für Chemie und Friedensnobelpreisträger Linus
Pauling weckt mit seinem Bestseller "Vitamin C und Erkältung" weltweit
Interesse am gesundheitlichen Aspekt dieses Vitamins. 1966, im Alter
von 65 Jahren, begann er die Ideen des Biochemikers Irwin Stone zu
übernehmen, der in großen Dosen von Vitamin C ein Mittel gegen
Erkältungen sah. Pauling ging noch weiter und glaubte, dass Vitamin C
auch gegen Krebs vorsorgen könnte. Er selbst nahm jeden Tag etwa 18
Gramm Vitamin C zu sich.
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1975-79:
Entdeckung der Wirkung von Vitamin C als
Radikalfänger
Experimentelle Studien zeigen die Wirkung von Vitamin C als
Radikalfänger. Vitamin C ist ein sehr starkes, wasserlösliches
Antioxidant, dass die durch oxidativen Stress entstandenen "freien
Radikale" im Körper abfangen kann und somit die Zellen schüzt.
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1984:
Markteinführung des ersten hoch dosierten
Vitamin-C-Produktes mit Langzeitwirkung
Das erste hoch dosierte Vitamin-C-Produkt, das den Körper von morgens
bis abends mit Vitamin C versorgt, kommt mit der Marke Cetebe® auf den
Markt. Cetebe® ist bis heute die unangefochtene Nr. 1 der
Vitamin-C-Versorgung aus der Apotheke!*
*Quelle: Nielsen Scantrack, Marktanteil Umsatz 34,4%, MAT 08/2008